Vikings setzen das erste AFLE-Ausrufezeichen

Die Vienna Vikings haben das erste Spiel der neuen American Football League Europe eindrucksvoll gewonnen. Gegen Berlin Thunder setzte sich Wien klar mit 49:7 durch und schrieb damit direkt am ersten Spieltag AFLE-Geschichte.

Vor rund 4.000 Fans kontrollierten die Vikings das Spiel über weite Strecken auf beiden Seiten des Balls. Berlin kam zwar mit einem soliden ersten Drive in die Partie, fand danach aber kaum noch Wege, die physische und strukturelle Überlegenheit der Gastgeber zu brechen.

Offense effizient, Defense dominant

Offensiv setzten die Vikings früh Akzente. Quarterback Ben Holmes führte die Angriffsserie ruhig und effizient, während Karri Pajarinen und Albert Wiesigstrauch wichtige Plays beisteuerten. Wien wirkte eingespielt, fokussiert und bereit für die neue Bühne.

Defensiv ragte besonders Alejandro Fernandez heraus. Mit starkem Druck auf den Quarterback und mehreren Sacks wurde er zu einer der prägenden Figuren des Spiels. Berlin verlor dadurch zunehmend den Rhythmus und musste immer wieder lange Downs ausspielen.

Ein historischer Start

Für die AFLE war dieser Auftakt mehr als nur ein normales Regular-Season-Spiel. Es war das erste offizielle Ergebnis der neuen Liga – und die Vienna Vikings nutzten diesen Moment für ein massives sportliches Statement.

Vienna gewinnt nicht nur das erste AFLE-Spiel. Die Vikings zeigen direkt, dass mit ihnen im Titelrennen zu rechnen ist.