Dominanter Auftakt in Duisburg

Rhein Fire hat zum Start in die AFLE-Saison direkt ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Vor heimischem Publikum gewann das Team am Samstagabend klar mit 43:6 gegen die London Warriors und zeigte dabei vor allem nach der Anfangsphase seine ganze Qualität.

Dabei begann das Spiel zunächst enger, als es das Endergebnis vermuten lässt. London hielt defensiv früh gut dagegen, ließ auf dem ersten Rhein-Fire-Drive nur ein Field Goal zu und stoppte auch den zweiten Angriff direkt an der Goal Line. Für einen kurzen Moment sah es so aus, als könnten die Warriors die Partie offen gestalten.

Safety als Wendepunkt

Der Wendepunkt kam tief in der eigenen Hälfte der Gäste. Die London Warriors mussten aus der eigenen Endzone heraus operieren und kassierten dabei einen Safety durch Marius Kensy. Ab diesem Moment kippte das Spiel endgültig in Richtung Rhein Fire.

In der Folge fand auch die Offensive der Gastgeber immer besser in ihren Rhythmus. Jonathan Scott setzte wichtige Akzente im Laufspiel, Quarterback Kenji Bahar brachte den Ball mehrfach erfolgreich zu Harlan Kwofie und Kaylon Geiger Sr. Mit zunehmender Spielzeit wurde der Unterschied zwischen beiden Teams immer deutlicher.

Marius Kensy ragt heraus

Einer der auffälligsten Spieler des Abends war Marius Kensy. Der deutsche Linebacker glänzte nicht nur mit dem Safety, sondern sammelte zusätzlich eine Interception, eine Pass Deflection, ein Tackle for Loss und insgesamt neun Tackles. Damit war er einer der wichtigsten Faktoren in einer ohnehin starken Teamleistung.

Für London waren vor allem die Ballverluste ein großes Problem. Vier Turnover waren gegen ein starkes Team wie Rhein Fire kaum zu kompensieren. Die Warriors kamen erst spät durch eine Verbindung von Karé Lyles auf Joe Hamilton zum Touchdown und damit zum 6:43-Endstand.

Ein klares Signal an die AFLE

Rhein Fire startet damit mit viel Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben. Das 43:6 gegen London war nicht nur ein klarer Auftaktsieg, sondern auch ein deutliches Signal an die Liga: Rhein Fire ist sofort bereit, in der AFLE eine große Rolle zu spielen.